Klassische Hypnose Köln


Klassische Hypnose Köln

Ursprünge

Klassische Hypnosetherapie beschreibt die Anwendung der klassischen Hypnose Köln im therapeutischen Kontext.

Hierbei wird über standardisierte Handlungen und direktive Suggestionen die zu hypnotisierende Person in einen tief entspannten Wachzustand geleitet. Wenn auch der Ursprung des Wortes Hypnose vom altgriechichen “Hypnos” (Schlaf) stammt, ist doch der durch die klassische Hypnose eingeleitete Zustand keiner, der an Schlaf oder “Bewußtlosigkeit” erinnert. Vielmehr ist der Klient in diesem Zustand der hypnotischen Trance durchaus wach. Allerdings ist sein Bewußtsein eingeschränkt und auf wenige Inhalte fokussiert.

Klassische Hypnose ist bekannt seit dem Altertum, wurde allerdings bis zum 18 Jahrhundert eher in religiös-magischen Kontexten angewendet. In der Neuzeit nutzte ab 1770 Franz Anton Mesmer Magnete, die über den Körper des Patienten gestrichen wurden zur Einleitung einer hypnotischen Trance. Er selber führte diesen Effekt allerdings weniger auf die Psyche des Patienten als mehr auf die genutzten Magnete zurück.

In späteren Jahren wurde die klassiche Hypnose auch im medizinischen Umfeld genutzt wie z.B. vom Augenchirurgen James Braid oder auch Sigmund Freud untersucht und genutzt. Allerdings erfolgte die wesentlich Weiterentwicklung der Hypnose im deutschen Sprachraum durch Oskar Vogt und Johannes H. Schultz, der daraus das Autogene Training entwickelte.
Im amerikanischen Raum erfolgte die Weiterentwicklung der Hypnose massgeblich durch Milton H. Erickson Mitte des 20. Jahrhunderts durch die Nutzung von indirekten und verdeckten Herangehensweisen sowie von Dave Elman, der den Zweig der autoritären Hypnose entwickelte.

Anwendung der klassischen Hypnose Köln

Die klassische Hypnose Köln zeichnet sich aus durch eine standardisierte und direktive Vorgehensweise. Das heißt, sie wird bei jedem Patienten gleich angewandt, speziell bei sehr klar umrissenen Zielvorstellungen, wie z.B. dem Hervorrufen einer Entspannung, eines Wärmegefühls oder ähnlichem.

Nach einem kurzen Eingangsgespräch (das häufig sogar ganz weg gelassen wird) erfolgt in der klassichen Hypnose Köln die Tranceinduktion. Im Anschluß daran folgt die Phase der direktiven Zielsuggestionen. In diesem Teil der klassischen Hypnose Köln erfolgend die direktiven Suggestionen die genau den gewünschten Effekt (“der Nacken wird ganz entspannt”, etc.) zum Inhalt haben. In dieser Phase der Trance können außerdem posthypnotische Suggestionen genutzt werden, um die gewünschten hypnotische Effekte auch nach Beendigung der Behandlung im Alltag hervor zu rufen. Zum Abschluß der klassischen Hypnose Köln wird der Patient schrittweise durch die sogenannte Exduktion wieder aus der Trance in die Alltagsbefindlichkeit geleitet.

Im Anschluß daran sollte ein Abschlußgespräch erfolgen, um Fragen und gegebenenfalls offene Punkte abzuklären.

Kritische Betrachtung

Klassische Hypnose beruht auf einem direktiven und eher autoritären Vorgehen. Das heißt, es wird häufig mit einem Machtgefälle gearbeitet: einerseits der Hypnotiseur, der aktiv die Verbesserung hervor ruft sowie andererseits der Klient bzw. Patient, der sich ihm komplett anvertrauen muß. Da die Suggestionen direktiv sind, kommt es daher beim Patienten oftmals zum Widerstand, speziell, wenn es gute Gründe dafür gibt. Sei es durch das Vorliegen einen bewußten oder unbewußten sekundären Krankheitsgewinns oder sei es durch ein Erlebnis in der Vergangenheit des Patienten, in dem gerade ein solches Machtgefälle und “Ausgeliefert-sein” unangenehme Auswirkungen oder sogar Traumata hervor gerufen haben. Speziell diese Patienten, die durch leidvolle Erfahrungen in der Vergangenheit erfahren haben, dass es sehr unangenehm sein kann, die Kontrolle der Situation abzugeben oder auch den meisten Angstpatienten, die durch das Symptom bedingt dazu neigen, die Kontrolle über alles behalten zu wollen, führt diese Art der Vorgehensweise nicht zum langfristigen und nachhaltigen Ziel, sondern zum offenen oder verdeckten Widerstand gegen die gegebenen Suggestionen.

Wirksamkeit

Therapeutisch wirksam sind bei der klassischen Hypnose nur die Suggestionen selber, die durch die Art dieser Vorgehensweise nicht darauf abzielen, die Ressourcen des Patienten zu aktivieren, (wie z.B. bei der Hypnosetherapie nach Erickson), sondern nur genau den gewünschten Effekt zum Fokus haben. Daher wird meist nur ein spezieller Effekt hervorgerufen, der im Anschluß daran oftmals nicht in das Gesamtsystem und der Erlebniswirklich des Patienten integriert wird, wenn der gewünschte Effekt nicht zur Alltagswirklichkeit des Patienten “passt”.

Nebenwirkungen

Oftmals wird bei dieser Form der Hypnose leider nicht auf die Persönlichkeit des Patienten eingegangen, sodass es hier bei unsachgemäßer Anwendung zu offenen oder subtilen Retraumatisierungen kommen kann. Durch eine vertiefte vorausgehende Strukturdiagnostik kann diesem allerdings vorgebeugt werden.

Allerdings kann diese negative Beeinträchtigung unter Umständen sogar schon durch das hierarchische Setting der klassichen Hypnose erfolgen, denn der Hypnotiseur als aktiver Part “macht” etwas mit dem Geist/Körper des Patienten, was dieser wiederum zulassen muß. Hier ist es möglich, dass der Patient in ein “Opfer-Erleben” hinein rutscht. Denn je nach Ursache des zu behandelnden Symptoms wiederholt sich hier für den Patienten das Erleben des “Erleiden-müssens” als machtloses “Opfer” erneut.

Integration

Für eine erfolgreiche Integration der gewünschten neuen Verhaltensweisen ist es zudem nötig, dass der Patient bewußt, aber auch unbewußt, nicht in den Widerstand gegen diese eher direktive Vorgehensweise geht, da ansonsten nicht die notwendige Trance erreicht werden kann.

Nachhaltigkeit

Die klassische Hypnose wird seit 1980 in der modernen Hypnosetherapie eher weniger angewendet, da die hervorgerufenen Effekte oftmals nach gewisser Zeit wieder verblassen. Der kurzfristige (Show-)Effekt ist zwar beobachtbar – dieser läßt häufig allerdings wieder nach, wenn er nicht angemessen durch die Therapie in den Alltag und das Umfeld des Patienten integriert wird. In diesem Fall lassen die in der Zwischenzeit erlernten Verhaltensmuster, wie z.B. der Vermeidung, den erreichten Effekt wieder verschwinden.

Fazit

Da uns die nachhaltige und langfristige Heilung des Patienten im Vordergrund steht, wird in der Praxis für Hypnose und Hypnosetherapie Köln wird aus diesen Gründen diese oben beschriebene klassische Form der Hypnose nicht angewendet.

Jetzt möchte ich etwas für mich tun!

Vielleicht haben Ihnen diese ersten kurzen Informationen hinsichtlich der klassischen Hypnose Köln schon weiter geholfen. Wenn Sie wissen wollen, wie Sie die Unterstützung von hypno köln – Ihrer Praxis für Hypnosetherapie Köln zu Ihrem Besten nutzen können, so rufen Sie einfach an unter 0221/ 2043-3893 oder senden Sie mir eine kurze Nachricht, sodass wir ins Gespräch kommen.

Ihr

Ralf Rosenbaum

hypno köln – Praxis für Hypnosetherapie Köln
– Hypnotherapeut (EZC)
– Heilpraktiker für Psychotherapie
– Hypnose-Coach (EZC)